"Heilung bedeutet, daß der Mensch erfährt, was ihn trägt, wenn alles andere aufhört, ihn zu tragen." (Wolfram von Eschenbach)

 

Ziel der Anschlussheilbehandlung (AHB) ist es, den Patienten nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wieder an das tägliche Leben und den Berufsalltag zu gewöhnen und physisch sowie psychisch aufzubauen.

 

Den Antrag für eine AHB stellt der behandelnde Arzt im Krankenhaus im Namen des Patienten. Der Sozialversicherungsträger (Rentenversicherung oder Krankenklassen) des Patienten übernimmt die Kosten für die AHB.

Hat die empfohlene AHB das Ziel der Wiederherstellung der Gesundheit, ist die Krankenkasse des Patienten der zuständige Kostenträger. Besteht das Rehabilitationsziel in der Wiedererlangung der Berufsfähigkeit, ist die Deutsche Rentenversicherung zur Kostenübernahme verpflichtet.

 

Die AHB kann bestenfalls unmittelbar nach der Akutphase der behandelten Erkrankung erfolgen, jedoch spätestens nach 14 Tagen.

Im Regelfall dauert die AHB drei Wochen. Aus medizinischen Gründen kann diese Maßnahme auch verlängert werden. In solchen Fällen setzen wir uns für Sie direkt mit dem Kostenträger in Verbindung.

 

Wir bieten Ihnen im Rahmen der AHB ein ganzheitliches Therapieangebot mit Elementen aus den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, medizinische Trainingstherapie und physikalische Therapien. Wichtige Bestandteile sind auch arbeitsplatzbezogene Therapien, die psychologische Beratung, sozialpädagogische Hilfestellung, Ernährungsberatung sowie eine gezielte Hilfsmittelberatung.

 

Unser multiprofessionelles Team aus Fachärzten, Diplom-Psychologen, Diplom-Sozialpädagogen, Krankenschwestern, Physiotherapeuten, Sportlehrern, Ergotherapeuten und Diätassistenten steht Ihnen gerne zur Verfügung und unterstützt Sie auf Ihrem Weg.